Ängste

 

In einer Welt, in der die Ellenbogen regieren, grenzt es fast schon an ein Wunder, dass nicht noch mehr Menschen von einer Angstkrankheit betroffen sind. Unzählige Ratgeber, Heiler und Internetseiten, die eine schnelle Besserung bei Ängsten versprechen, zeigen den enormen Handlungsbedarf. Hierbei besteht ein wirklicher Bedarf und es wurde nicht, wie sonst üblich, ein künstlicher Bedarf geschaffen.

 

Psychologische Psychotherapeuten, die gerne helfen würden, sind durch ihre „aus allen Nähten platzenden Praxen“, nicht in der Lage sofort helfen zu können, so dass eine Wartezeit von 8 bis 12 Monaten eher die Norm als die Ausnahme ist. Eine Zeitspanne, in der sich das Krankheitsbild deutlich verschlechtern kann.

 

Lesen Sie hierzu auch meinen Blockbeitrag: „Angst – eine kurze Einführung“.

 

Achtung Abhängigkeit

 

Es ist mehr als verständlich, dass angstgeplagte Patienten Ihren Hausarzt aufsuchen und um Hilfe bitten. Schnell ist das Rezept unterschrieben und der Patient augenscheinlich bestens versorgt. Und tatsächlich zeigt sich nach Einnahme eines angstlösenden Präparates, dem Angstgeplagten eine ganz andere Welt – die Angst ist weg oder zu mindestens deutlich gelindert. Natürlich möchte man dieses gute Gefühl beibehalten und nimmt sein Medikament regelmäßig ein.

 

Und hier kann ein Problem entstehen. Wenn man dann versucht, dieses Präparat wieder abzusetzen, ist es in der Regel nicht so einfach. Die Symptome können mit aller Härte wieder zurückkommen. Deshalb kann ein angstlösendes schulmedizinisches Präparat nur eine kurzfristige Überbrückung sein und niemals eine Langzeittherapie. Je länger die Einnahme ist, desto stärker kann die Abhängigkeit werden.

 

Die akute Einnahme sollte auf zwei Wochen begrenzt sein!

 

Denn auch diese Präparate haben Nebenwirkungen, die sich negativ auf die Lebensqualität auswirken können. Ein angstlösendes Mittel ist im besten Fall wie eine Krücke bei einem Beinbruch, die man nach ein paar Wochen nicht mehr benutzt.

 

Hier finden Sie ein paar Links speziell zu den häufig verordneten Benzodiazepinen (Benzos) bei Ängsten.

 

Wie lange dauert es, bis man von Benzos abhängig wird?

Wie viele Menschen nehmen Benzodiazepine?

Warum sind Benzodiazepine gefährlich?

 

Wenn Sie sich über meine Therapieform bei Ängsten informieren möchten, klicken Sie bitte hier.

 

Rechtliches

Unter dem Menüpunkt „Ängste“ habe ich meine persönlichen Therapieerfahrungen mit meinen Patienten einfließen lassen. Sämtliche Darstellungen auf dieser Seite und den entsprechenden Unterseiten haben keinen wissenschaftlichen Anspruch. Aber das wissen Sie bereits, denn Sie befinden sich hier auf der Seite eines Heilpraktikers. Gerade deshalb möchte ich auf folgendes explizit hinweisen: Die hier dargestellten Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Sie dürfen und können nicht für die Erstellung eigenständiger Diagnosen oder für die Auswahl und Anwendung von Behandlungsmethoden verwendet werden. Die Informationen stellen in keiner Weise Ersatz für professionelle Beratungen und/oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Fachärzte/Therapeuten und/oder Heilpraktiker dar. Bei allen individuellen Fragen und Entscheidungen rund um die Gesundheit sollten sich Patienten und ihre Angehörigen auf jeden Fall an Ihren Arzt/Therapeuten/Heilpraktiker wenden und/oder ggf. andere Experten hinzuziehen. Es ist nicht ratsam, Behandlungen eigenständig zu beginnen, zu verändern oder abzusetzen, ohne mit Experten persönlich Rücksprache zu halten. Eine Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität kann ich nicht übernehmen. Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch meiner Informationen entstehen, kann ich nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Gleiches gilt für Inhalte externer Links, für die ich keine Haftung übernehmen