Chronische Atemwegserkrankungen (Asthma/COPD) und Angst

 

Viele Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen (Asthma und COPD) haben aus verschiedenen Gründen Angst. Wenn Sie Probleme beim Atmen haben, z.B. unter einem Sauerstoffmangel leiden, löst Ihr Gehirn einen Alarm aus, um Sie zu warnen, dass etwas nicht stimmt. Dies kann Angst oder Panik auslösen.

 

Angstgefühle können auch aufkommen, wenn Sie an ein fortschreitende Lungenerkrankung denken. Sie können sich Sorgen machen, dass Sie eine akute Verschlechterung (Exacerbation) ihrer Atembeschwerden erleben. Oft sind auch Gedanken über das permanente Fortschreiten der Erkrankung sehr präsent.

 

Bestimmte Medikamente zur Behandlung von chronischen Atemwegserkrankungen können unter Umständen ebenfalls einen Einfluss auf die Psyche haben und dadurch Angstgefühle auslösen.

 

AAZ - der Atemnot-Angst-Zyklus

 

Angst und chronischen Atemwegserkrankungen erzeugen oft einen Kreislauf der Atemnot. Das Gefühl der Atemlosigkeit kann Panik hervorrufen, wodurch Sie sich ängstlicher fühlen und das Atmen noch schwerer machen kann. Wenn Sie in diesen Atemnot-Angst-Atemnot-Zyklus geraten, kann es für Sie schwierig sein, die Symptome der Angst von den Symptomen der chronischen Atemwegserkrankungen zu unterscheiden.

 

Etwas Angst zu haben, wenn Sie eine chronische Krankheit haben, kann eine gute Sache sein. Angst kann dafür sorgen, dass Betroffene Ihren Behandlungsplan einhalten, auf Ihre Symptome achten und wissen, wann Sie einen Arzt aufsuchen müssen. Aber zu viel Angst kann die Lebens- und Atemqualität stark beeinträchtigen.

 

Umgang mit Angst

 

Aus medizinischer Sicht ist eine kognitive Verhaltenstherapie immer ein guter Therapieversuch. Die dabei angewendeten Entspannungstechniken und Atemübungen können helfen, die Angstsymptome zu verringern.

 

Klassische Mittel gegen Angst sollten nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Analyse verordnet werden. Denn diese Medikamente können sich negativ auf die Atemfrequenz auswirken. Auch ist das Abhängigkeits- und Suchtpotential nicht zu unterschätzen.

 

Gerne können wir gemeinsam schauen, ob ich Sie mit meiner Behandlungsmethode unterstützen kann. Nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit mir auf.