Psychosomatische Energetik (PSE) Ein erfahrungsmedizinischer Ansatz zur ganzheitlichen Betrachtung

Die Psychosomatische Energetik (PSE) ist ein Verfahren aus dem Bereich der Erfahrungs- und Komplementärmedizin. Sie basiert auf der Annahme, dass psychische und emotionale Belastungen einen Einfluss auf das subjektive Wohlbefinden und die innere Regulation eines Menschen haben können.

Die PSE versteht sich nicht als medizinische Therapie im schulmedizinischen Sinn, sondern als ein ganzheitlicher Ansatz, der den Menschen auf körperlicher, emotionaler und mentaler Ebene betrachtet.

Der naturheilkundliche Gedanke hinter der PSE

In der psychosomatischen Energetik wird davon ausgegangen, dass innere Belastungen oder ungelöste emotionale Themen sich zunächst auf einer funktionellen oder subjektiven Ebene zeigen können, bevor es zu deutlich wahrnehmbaren körperlichen Beschwerden kommt.

Diese Sichtweise stellt kein wissenschaftlich belegtes Krankheitsmodell dar, sondern gehört zu den Denkmodellen der Erfahrungsmedizin. Ziel ist es, mögliche Zusammenhänge zwischen emotionalem Erleben und körperlichem Befinden achtsam zu betrachten, nicht medizinisch zu bewerten.

Wie wird in der PSE gearbeitet?

Im Rahmen der psychosomatischen Energetik kommen kinesiologische Testverfahren zum Einsatz. Diese dienen innerhalb dieses Ansatzes nicht der medizinischen Diagnosestellung, sondern der orientierenden Einschätzung energetischer und emotionaler Belastungsthemen.

Auf dieser Grundlage wird individuell entschieden, ob und in welcher Form eine begleitende naturheilkundliche Unterstützung sinnvoll erscheinen kann.

Begleitende Impulse statt Heilversprechen

In der PSE werden häufig homöopathische Komplexmittel eingesetzt. Diese gelten innerhalb dieses Konzepts als regulative Impulse, nicht als Medikamente. Ihnen wird in der Erfahrungsmedizin zugeschrieben, Prozesse der inneren Harmonisierung zu begleiten. Es werden dabei keine Wirk-, Heil- oder Erfolgszusagen gemacht.

Kombination mit anderen Verfahren

Die psychosomatische Energetik kann im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung begleitend mit anderen Verfahren kombiniert werden, sofern dies im Einzelfall sinnvoll erscheint.

Dabei gilt stets:

  • keine Therapieersetzung
  • keine medizinische Behandlung
  • keine Überschneidung mit ärztlicher oder psychotherapeutischer Verantwortung

Alle eingesetzten Verfahren bleiben klar voneinander abgegrenzt. Bei schweren, anhaltenden oder akuten psychischen Beschwerden ist eine fachärztliche oder psychotherapeutische Abklärung dringend empfohlen.

Wenn Sie sich dafür interessieren, ob eine psychosomatisch-energetische Betrachtung für Sie grundsätzlich infrage kommen könnte, klären wir dies gerne in einem persönlichen und unverbindlichen Gespräch. Dabei geht es um Orientierung, nicht um Versprechen.

 

 

Häufige Fragen zur Psychosomatischen Energetik (PSE)

 

Ist die Psychosomatische Energetik eine Form von Psychotherapie?

Nein. Die Psychosomatische Energetik ist keine Psychotherapie und ersetzt weder eine psychotherapeutische noch eine psychiatrische Behandlung.

Die PSE ist ein Verfahren aus der Erfahrungs- und Komplementärmedizin. Sie versteht sich als begleitender Ansatz, der emotionale und energetische Aspekte berücksichtigt, jedoch keine psychischen Erkrankungen diagnostiziert oder behandelt.

Gespräche im Rahmen der PSE dienen der Orientierung und Einordnung – nicht der therapeutischen Bearbeitung im psychotherapeutischen Sinn.

Kann die PSE eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung ersetzen?

Nein. Die psychosomatische Energetik:

  • ersetzt keine ärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung
  • ersetzt keine Medikamente
  • stellt keine medizinische oder psychotherapeutische Therapie dar

Bei psychischen Erkrankungen, starken Belastungen oder Krisen ist eine fachärztliche oder psychotherapeutische Betreuung unverzichtbar.

Für wen ist die Psychosomatische Energetik nicht geeignet?

Die PSE ist nicht geeignet für Menschen mit:

  • akuten psychischen Krisen
  • schweren depressiven Episoden
  • Psychosen oder wahnhaften Zuständen
  • akuter Suizidalität
  • schweren Traumafolgestörungen mit Behandlungsbedarf

In diesen Fällen ist eine sofortige fachärztliche oder psychotherapeutische Versorgung notwendig.

Wie unterscheidet sich PSE von Coaching oder Beratung?

Die PSE ist kein Coaching und keine klassische Lebensberatung. Sie folgt einem energetisch-regulativen Denkmodell der Erfahrungsmedizin und arbeitet mit kinesiologischen Testverfahren sowie homöopathischen Komplexmitteln als begleitende Impulse. Es werden keine Ziele vorgegeben, keine Strategien trainiert und keine Verhaltensprogramme erarbeitet.

Werden in der PSE Diagnosen gestellt?

Nein. In der psychosomatischen Energetik werden keine medizinischen oder psychischen Diagnosen gestellt.

Die eingesetzten Testverfahren dienen nicht der Diagnostik, sondern der orientierenden Einschätzung innerhalb dieses naturheilkundlichen Konzepts.

Kann es emotionale Reaktionen geben?

Manche Menschen berichten im Rahmen naturheilkundlicher Begleitungen über veränderte Wahrnehmungen oder emotionale Reaktionen. Diese sind individuell sehr unterschiedlich und nicht vorhersehbar.

Solche Reaktionen:

  • sind nicht zwingend
  • werden nicht als Heilzeichen interpretiert
  • stellen keinen Beweis für Wirksamkeit dar

Über mögliche Reaktionen und Grenzen wird vorab offen gesprochen.

Gibt es wissenschaftliche Belege für die PSE?

Die psychosomatische Energetik basiert auf Erfahrungswerten der Naturheilkunde.
Es gibt keine allgemein anerkannten schulmedizinischen Wirksamkeitsnachweise. Entsprechend werden keine Heil-, Wirk- oder Erfolgsaussagen gemacht.

Zusammenfassender Hinweis Die Psychosomatische Energetik dient der ganzheitlichen Betrachtung und Orientierung. Sie ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Versorgung und eignet sich ausschließlich als begleitender naturheilkundlicher Ansatz.

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